"Rio wird 18" ist eine bundesweite Initiative deutscher Unternehmen, der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und dem Global Nature Fund zur Bekämpfung des Klimawandels. Sie hat ihren Sitz in Stuttgart.
"Rio wird 18" will neue Impulse setzen, Mut machen und vor allem die Unternehmen motivieren, noch stärker nachhaltig zu wirtschaften.
"Rio wird 18" will deshalb auch zeigen, was sich seit dem Klimagipfel 1992 in Rio getan hat, wie viel schon möglich war und wie sich deutsche Unternehmen bisher im Kampf gegen den Klimawandel engagiert haben
"Rio wird 18" richtet sich vor allem an Wirtschaftsunternehmen und appelliert an diese, noch wesentlich mehr klimaschonende Produktionen anzuwenden. "Jetzt in den Klimaschutz zu investieren, sei eine "kluge, strategische Wirtschaftspolitik" und beinhalte "die Modernisierung von Volkswirtschaften", begründet etwa Bundesumweltminister Norbert Röttgen einen solchen Weg.
"Rio wird 18" sagt Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe (DUH): "Der Rückblick auf bereits Erreichtes ist gerade in einer Zeit wichtig, in der die Hauptaufmerksamkeit auf negativen Entwicklungen und drohenden Gefahren liegt. Ziel muss es sein, einen Ansporn für die Bewältigung der vor uns liegenden Aufgaben zu bieten".
Zu den ersten Mitgliedern von "Rio wird 18" gehören u.a. die Unternehmen Coca-Cola, Ernst & Young und MTU Aero Engines.
Unterstützung erhält "Rio wird 18" zudem von der brasilianischen Botschaft.
Dieses Jahr liegt der UN-Klima-Gipfel von Rio zu den Themen Entwicklung, Nachhaltigkeit und Umweltschutz 18 Jahre zurück. Seitdem hat sich sehr viel Positives getan, aber es sind auch negative Entwicklungen in Gang gesetzt worden. Mit 18 wird man fast überall auf der Welt volljährig. Die anstehende "Volljährigkeit" der Rio-Konferenz bietet mit Blick auf den 20. Jahrestag 2012 den idealen Anlass, sich jetzt über die enormen Fortschritte bewusst zu werden, die wir bisher erreicht haben und ist gleichzeitig Motivation, "nicht locker zu lassen".
Deutschland ist sicher ein Land mit Vorbildfunktion.
Doch es gilt auch, die richtigen Schlüsse für die Zukunft zu ziehen, damit wir morgen bezüglich der globalen Probleme und einer lebenswerten Welt die Kurve kriegen.
2010 wird sich die Weltöffentlichkeit noch mehr fragen, was ist seitdem erreicht worden ist. Wo stehen wir, und welche neuen Ziele und Herausforderungen stehen an? So gesehen, zwei Jahre vor dem Jubiläum, ist noch Zeit, noch stärker auf die Notwendigkeit nachhaltigen Wirtschaftens hinzuweisen und hinzuarbeiten.